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Ein wahres Geschenk – weil unsere Welt enkeltauglich werden muss“
Plant for the Planet Aschaffenburg e.V. pflanzt 7.000 Bäume im Strietwälder Wald

Aschaffenburg, 24. März 2021

Stop talking. Start planting“ – das ist die Devise des Vereins Plant-for-the-Planet Aschaffenburg e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in der Gesellschaft das Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und den Klimawandel zu schärfen. Mit 7.000 Bäumen, die jetzt im Aschaffenburger Strietwald gepflanzt wurden, hat die Initiative einen weiteren Schritt unternommen, um den für das Klima so wichtigen CO2-Ausgleich zu schaffen.

Die Welt braucht mehr Bäume, um den Klimawandel zu bekämpfen. Der Wald ist unser bester Verbündeter gegen klimaschädliches CO2. Nur so werden wir in der Lage sein, den Temperaturanstieg unter 2°C zu halten“, betont Vanessa Weber, Geschäftsführerin von Werkzeug Weber und Vorstand des Vereins Plant-for-the-Planet Aschaffenburg e.V. Die weltweite Dachorganisation „Plant fort he Planet“, der die Aschaffenburger Initiative angehört, macht sich schon seit dem Jahr 2007 in 193 Ländern für den Kampf gegen den Klimawandel stark. Herzstück der Stiftung ist die Trillion Tree Campaign, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, weltweit eine Milliarde Bäume zu pflanzen, um den Klimarisiken entgegenzuwirken.

Die Stadt Aschaffenburg setzt sich seit Jahren für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein“, so Oberbürgermeister Jürgen Herzing. „Ich freue mich, dass wir dabei von engagierten Bürgerinnen und Bürgern unterstützt werden. Gemeinsam können wir viel erreichen, um unseren Wald zu erhalten und damit die CO2-Emissionen zu senken.“

Im Aschaffenburger Strietwald hat zuletzt insbesondere der Schädlingsbefall durch den Borkenkäfer für großflächigen Kahlschlag gesorgt. „Das starke Baumsterben ist kaum noch aufzuhalten“, beobachtet Revierförster David Scheuthle. Das sei nicht nur im Strietwald und im gesamten Stadtwald ein Problem. Feststellen lässt sich diese Problematik verstärkt im gesamten Untermaingebiet. Alle diese Wälder seien sehr beliebte und viel genutzte Naherholungsziele. Sie erfüllen aber auch andere wichtige Waldfunktionen. Der Strietwald z.B. erfüllt aufgrund seiner Lage zwischen Aschaffenburg und der A3 eine wichtige Funktion als Emissions- und Lärmschutzwald. „Die 7.000 gespendeten Roteichen, Elsbeeren, Kirschen und Schwarznuss-Bäume erlauben es uns, eine Fläche von insgesamt einem Hektar Wald wieder aufzuforsten. Es ist ein wahres Geschenk, dass wir durch die Unterstützung des Vereins noch mehr machen können, als wir ohnehin schon tun“, so Scheuthle. „Die ausgesuchten Baumarten haben einen vergleichsweise geringen Wasserbedarf und sind deshalb besser als andere geeignet für die klimatischen Veränderungen, die uns noch bevorstehen“, erklärt Ludger Kiesler, Leiter des Aschaffenburger Forstamts. „Diese jungen Bäume sind natürlich sehr begehrt. Da sie aber in nur relativ geringer Menge verfügbar sind, sind sie leider auch teurer.“ Davon, selbst zu Pflanzen und Spitzhacke zu greifen, rät er dringend ab: „Wer etwas fürs Klima und die Umwelt tun möchte, sollte Initiativen wie, Plant for the Planet Aschaffenburg‘ unterstützen, die ihrerseits mit dem Forstamt kooperieren. Bei der Pflanzung von Bäumen gibt es unheimlich viel zu beachten. Das ist ganz klar Facharbeit!“, so der Experte.

Sollt die Thematik „Facharbeit“ (bei sehr vielen Bürgeranfragen) vielleicht noch präzisiert werden?

5.000 der insgesamt 7.000 Bäume, die im Strietwald gepflanzt wurden, hat Jürgen Weber, Vater von Vanessa Weber, gespendet. „Als ehemaliger Unternehmer bin ich es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen. Das hört nicht beim eigenen Unternehmen auf: Wir alle müssen auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass wir unseren Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Umwelt hinterlassen“, hebt er hervor. Dem Engagement seiner Tochter und Unternehmensnachfolgerin Vanessa Weber ist es zu verdanken, dass sich die Wirtschaftsjunioren und ihr Dachverband „Junior Chamber International“ (JCI) schon seit dem Jahr 2012 für die Plant-the-Planet-Bewegung einsetzen. Seitdem wurden im Raum Aschaffenburg schon mehr als 40.000 Bäume gepflanzt. „Wir bei Plant for the Planet in Aschaffenburg setzen bei unserer Arbeit auf ein hohes Maß an Transparenz. Es ist uns wichtig, dass Unterstützer unseres Vereins zu jeder Zeit sicher sein können, dass ihre Spende genau dort ankommt, wo sie im Kampf gegen die Klimakrise gebraucht wird“, so Vanessa Weber, die sich auch als Gründerin der Vanessa Weber Stiftung für die Themen Nachhaltigkeit und Bildung einsetzt.

Weitere Informationen unter www.pftp-ab.de .

Hintergrund Plant fort he Planet Aschaffenburg e.V.

 

Der Aschaffenburger Verein Plant for the Planet Aschaffenburg e.V. wurde 2017 durch die Unternehmerin Vanessa Weber als regionaler Ableger der weltweiten Initiative „Plant for the Planet“ gegründet. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist unter anderem, Kinder und Erwachsene für die Herausforderungen der Klimakrise zu sensibilisieren und zu zeigen, welchen Beitrag sie selbst leisten können. Der Verein und dessen umfassende Aktivitäten leben insbesondere vom beeindruckenden Engagement der derzeit rund 25 aktiven Kinder. Vereinsvorsitz, Ausbildung von künftigen Botschaftern für Klimagerechtigkeit und vieles mehr werden federführend von den aktiven Kindern entwickelt und umgesetzt. Unterstützt werden die Kinder dabei von erwachsenen Vereinsmitgliedern und den Wirtschaftsjunioren Aschaffenburg. Unterstützung von Erwachsenen erhalten die Kinder insbesondere im Rahmen von Veranstaltungen, bei der Einholung von Genehmigungen sowie der Überwindung anderer kleinerer und größerer formaler Hürden. In den vergangenen Jahren wurden bereits über 330 Kinder als Botschafter für Klimagerechtigkeit ausgebildet und Spenden für mehr als 15.000 neu gepflanzte Bäume für die Region Aschaffenburg gesammelt.